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Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von stereotypisierten  Menschengruppen oder einzelnen Personen aufgrund von bestimmten Wertvorstellungen oder  unreflektierten, z. T. unbewussten Einstellungen, Vorurteilen oder emotionaler Assoziationen.
 
Diskriminierung kann aktiv und passiv betrieben werden. Bei aktiver Diskriminierung wird Energie  aktiv und bewusst eingesetzt. Diese kann sowohl materieller als auch immaterieller Art sein.
 
Folgende Ausprägungen sind festzustellen:
 
<nowiki>*</nowiki> Individuelle Diskriminierung: Wenn einzelne Individuen einem Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer stereotypisierten Gruppe den Zugang zu Ressourcen versperrt  und dadurch benachteiligt.
 
<nowiki>*</nowiki> Institutionelle Diskriminierung: Wenn eine Organisation definierten Menschengruppen  aufgrund von Stereotypen den Zugang zu Ressourcen versperrt und sie dadurch benachteiligt.
 
<nowiki>*</nowiki> Strukturelle (systemische) Diskriminierung (siehe separaterArtikel)
 
In den Grundsätzen unserer Community haben wir folgendes verankert: “foodsharing verteilt  Lebensmittel an alle Menschen. Ausgrenzung, Rassismus, Sexismus und Diskriminierung in  jeglicher Form werden ebenso wenig toleriert wie Belästigungen, Beleidigungen, Beschimpfungen,  Diffamierung und faschistische oder rassistische Äußerungen.” Weiter findet sich explizit im Wiki:  “Offen für Alle“, was eine klare Positionierung gegen jegliche Art von Diskriminierung darstellt.
 
In unserer AG verstehen wir Diskriminierung in ihrer umfangreichen Definition.
 
Zu den Themen dieser AG gehören die unterschiedlichen konkreten Ausprägungen von  Diskriminierung (von wörtlicher über seelischer bis hin zu körperlicher "Gewalt").
 
Basierend auf dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz:
 
<nowiki>&lt;nowiki&gt;https://vhs-ehrenamtsportal.de/wissen/integration/integration/rechtliche-grundlage-das-allgemeine-gle&lt;/nowiki&gt;</nowiki>  ichbehandlungsgesetz-agg) fokussiert sich die AG auf folgende Diskriminierungsformen:
 
Materieller Natur institutioneller Art:
 
Barrierefreiheit, physische, bzw. materielle Barrieren gegenüber  bestimmten Menschengruppen; zuständig hierfür ist die UG (Unterguppe) Behinderung.
 
Materieller und/oder immaterieller Natur individueller Art:
 
Geschlecht, sexuelle Orientierung und gesellschaftliche Rollen, Identifikationen (Gender: wie die  Menschen auf die Welt gekommen sind/ wie sie sich identifizieren und wie sie leben); zuständig  hierfür ist die UG Gender und sexuelle Identität.
 
Immaterieller Natur individueller Art:
 
aufgrund von erfundener Rassenkonstruktion, Weltsicht (u.a. Religionen) und Alter; zuständig hierfür ist die UG Rassismus, Weltanschauung und Alter.
 
Immaterieller Natur systemischer Art
 
wird noch von der Gruppe definiert;
 
zuständig hierfür ist die UG Strukturelle Diskriminierung.
 
Eine <nowiki>'''Antidiskriminierungsstelle (ADS)'''</nowiki>, wie diese AG, ist eine unabhängige und niederschwellige  Beratungsstelle für Personen, die sich diskriminiert oder unfair behandelt fühlen.
 
Die Aufgabe ist der Schutz vor Diskriminierung jeglicher Art, inklusive der Diskriminierungsformen,  die im Gesetz verankert sind (ethnische Herkunft, Religion/ Weltanschauung, sexuelle Identität/  Geschlecht, Lebensalter und Behinderung). ADS fungieren als VermittlerInnen zwischen betroffenen  Personen und jenen, denen diskriminierendes Verhalten vorgeworfen wird. Die Stelle informiert über  Ansprüche und Möglichkeiten des Vorgehens und vermittelt Beratung durch andere Stellen.
 
Neben der Beratung und Unterstützung von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen gemacht  haben, setzen sich ADS gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit ein und betreiben Öffentlichkeitsarbeit zur Verhinderung, Vorbeugung sowie Beseitigung von Diskriminierungen. Die  Begleitung der Betroffenen und Bildungsangebote für die foodsharing Community gehören zu den  Hauptaufgaben unserer AG.

Version vom 18. Mai 2026, 12:53 Uhr

Kontakt[Quelltext bearbeiten]

Email Adresse: antidiskriminierung@foodsharing.network@foodsharing.network

Kurzbeschreibung[Quelltext bearbeiten]


Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von stereotypisierten  Menschengruppen oder einzelnen Personen aufgrund von bestimmten Wertvorstellungen oder  unreflektierten, z. T. unbewussten Einstellungen, Vorurteilen oder emotionaler Assoziationen.

Diskriminierung kann aktiv und passiv betrieben werden. Bei aktiver Diskriminierung wird Energie  aktiv und bewusst eingesetzt. Diese kann sowohl materieller als auch immaterieller Art sein.

Folgende Ausprägungen sind festzustellen:

* Individuelle Diskriminierung: Wenn einzelne Individuen einem Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer stereotypisierten Gruppe den Zugang zu Ressourcen versperrt  und dadurch benachteiligt.

* Institutionelle Diskriminierung: Wenn eine Organisation definierten Menschengruppen  aufgrund von Stereotypen den Zugang zu Ressourcen versperrt und sie dadurch benachteiligt.

* Strukturelle (systemische) Diskriminierung (siehe separaterArtikel)

In den Grundsätzen unserer Community haben wir folgendes verankert: “foodsharing verteilt  Lebensmittel an alle Menschen. Ausgrenzung, Rassismus, Sexismus und Diskriminierung in  jeglicher Form werden ebenso wenig toleriert wie Belästigungen, Beleidigungen, Beschimpfungen,  Diffamierung und faschistische oder rassistische Äußerungen.” Weiter findet sich explizit im Wiki:  “Offen für Alle“, was eine klare Positionierung gegen jegliche Art von Diskriminierung darstellt.

In unserer AG verstehen wir Diskriminierung in ihrer umfangreichen Definition.

Zu den Themen dieser AG gehören die unterschiedlichen konkreten Ausprägungen von  Diskriminierung (von wörtlicher über seelischer bis hin zu körperlicher "Gewalt").

Basierend auf dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz:

<nowiki>https://vhs-ehrenamtsportal.de/wissen/integration/integration/rechtliche-grundlage-das-allgemeine-gle</nowiki>  ichbehandlungsgesetz-agg) fokussiert sich die AG auf folgende Diskriminierungsformen:

Materieller Natur institutioneller Art:

Barrierefreiheit, physische, bzw. materielle Barrieren gegenüber  bestimmten Menschengruppen; zuständig hierfür ist die UG (Unterguppe) Behinderung.

Materieller und/oder immaterieller Natur individueller Art:

Geschlecht, sexuelle Orientierung und gesellschaftliche Rollen, Identifikationen (Gender: wie die  Menschen auf die Welt gekommen sind/ wie sie sich identifizieren und wie sie leben); zuständig  hierfür ist die UG Gender und sexuelle Identität.

Immaterieller Natur individueller Art:

aufgrund von erfundener Rassenkonstruktion, Weltsicht (u.a. Religionen) und Alter; zuständig hierfür ist die UG Rassismus, Weltanschauung und Alter.

Immaterieller Natur systemischer Art

wird noch von der Gruppe definiert;

zuständig hierfür ist die UG Strukturelle Diskriminierung.

Eine '''Antidiskriminierungsstelle (ADS)''', wie diese AG, ist eine unabhängige und niederschwellige  Beratungsstelle für Personen, die sich diskriminiert oder unfair behandelt fühlen.

Die Aufgabe ist der Schutz vor Diskriminierung jeglicher Art, inklusive der Diskriminierungsformen,  die im Gesetz verankert sind (ethnische Herkunft, Religion/ Weltanschauung, sexuelle Identität/  Geschlecht, Lebensalter und Behinderung). ADS fungieren als VermittlerInnen zwischen betroffenen  Personen und jenen, denen diskriminierendes Verhalten vorgeworfen wird. Die Stelle informiert über  Ansprüche und Möglichkeiten des Vorgehens und vermittelt Beratung durch andere Stellen.

Neben der Beratung und Unterstützung von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen gemacht  haben, setzen sich ADS gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit ein und betreiben Öffentlichkeitsarbeit zur Verhinderung, Vorbeugung sowie Beseitigung von Diskriminierungen. Die  Begleitung der Betroffenen und Bildungsangebote für die foodsharing Community gehören zu den  Hauptaufgaben unserer AG.