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	<title>foodsharing Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-11-05T02:09:10Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13175</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-26T16:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: abkürzung nach oben gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgruppen für Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen und ihre konkrete Ausgestaltung richten sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Begr%C3%BC%C3%9Fungsteam&amp;diff=13174</id>
		<title>GOALS:Begrüßungsteam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Begr%C3%BC%C3%9Fungsteam&amp;diff=13174"/>
		<updated>2026-10-26T16:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Artikeltyp hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Begrüßungsteam unterstützt neue Foodsaver dabei, im Bezirk anzukommen. Es vermittelt Orientierung auf der Plattform und macht örtliche Abläufe sowie Ansprechpersonen verständlich. Dadurch können neue Mitglieder leichter selbst aktiv werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Zum Aufgabenbereich gehören die Begrüßung neuer Foodsaver, Unterstützung beim Zurechtfinden auf der Plattform und eine Einführung in die Besonderheiten des Bezirks. Das Team kann erklären, wo Informationen zu Treffen, Fairteilern, Arbeitsgruppen und den nächsten Schritten zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei berücksichtigt es unterschiedliche Vorkenntnisse und zeitliche Möglichkeiten. Eine persönliche Kontaktaufnahme soll Unterstützung anbieten und Raum für Fragen lassen. Neue Mitglieder dürfen sich zunächst orientieren, ohne unmittelbar zusätzliche Aufgaben übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Team arbeitet mit den Botschafter*innen und den jeweils zuständigen Arbeitsgruppen zusammen. Fachfragen leitet es an die passenden Ansprechpersonen weiter. Das Begrüßungsteam kann nach Absprache vorbereitende Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten: Eigene Ideen können eingebracht und ausprobiert werden, um herauszufinden, was ein gutes Ankommen im Bezirk unterstützt. Ihr könnt selbst entscheiden, inwieweit das Begrüßungsteam über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheiden darf und welche Kriterien dabei gelten oder ob es Empfehlungen an die Verantwortlichen ausspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überregionale Begrüßerteam ist eine Idee und als Unterstützung für Schulungen, Konzepte, Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Administrator*innen erhalten eine Glockenbenachrichtigung über Bezirksbeitritte und werden in der Bezirksübersicht angezeigt. Die Benachrichtigung unterstützt die Kontaktaufnahme. Sie verpflichtet neue Mitglieder nicht, ein bestimmtes Angebot anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Möglicher&#039;&#039; Ablauf in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Team nimmt einen Bezirksbeitritt wahr und klärt intern, wer die Begrüßung übernimmt.&lt;br /&gt;
# Die neue Person erhält eine freundliche, verständliche Nachricht mit wenigen zentralen Informationen und einer Rückfragemöglichkeit.&lt;br /&gt;
# Bei Interesse erklärt das Team die nächsten Schritte und vermittelt passende Kontakte.&lt;br /&gt;
# Wiederkehrende Verständnisfragen fließen in die Verbesserung der Einführung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ablauf ist eine Anregung für die örtliche Gestaltung. Ein Bezirk kann beispielsweise persönliche Gespräche, offene Einführungstreffen oder schriftliche Informationen miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Hilfreich sind Absprachen darüber, welche Informationen in die erste Nachricht gehören, wie Doppelansprachen vermieden werden und wie bei Abwesenheiten vertreten wird. Persönliche Angaben aus Begrüßungsgesprächen gehören nur in die für die Unterstützung erforderlichen und vorgesehenen Kommunikationswege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS_-_Gruppenorientiertes_Aufgaben-L%C3%B6sungs-System&amp;diff=13173</id>
		<title>GOALS:GOALS - Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS_-_Gruppenorientiertes_Aufgaben-L%C3%B6sungs-System&amp;diff=13173"/>
		<updated>2026-10-26T16:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: (Benutzername entfernt) (Logbucheinzelheiten entfernt): für kürzeren Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[GOALS:GOALS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13172</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13172"/>
		<updated>2026-10-26T16:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: (Benutzername entfernt) (Logbucheinzelheiten entfernt): für kürzeren Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgruppen für Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen und ihre konkrete Ausgestaltung richten sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13170</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13170"/>
		<updated>2026-10-26T16:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: (Benutzername entfernt) (Logbucheinzelheiten entfernt)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgruppen für Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen und ihre konkrete Ausgestaltung richten sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Startseite&amp;diff=13169</id>
		<title>GOALS:Startseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Startseite&amp;diff=13169"/>
		<updated>2026-10-26T16:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: (Benutzername entfernt) (Logbucheinzelheiten entfernt): Startseite als Titel ist nicht deutlich genug &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[GOALS:GOALS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13168</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13168"/>
		<updated>2026-10-26T16:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: (Benutzername entfernt) (Logbucheinzelheiten entfernt): Startseite als Titel ist nicht deutlich genug &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgruppen für Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen und ihre konkrete Ausgestaltung richten sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13167</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13167"/>
		<updated>2026-10-26T16:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: kleine umformulierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgruppen für Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen und ihre konkrete Ausgestaltung richten sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13165</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13165"/>
		<updated>2026-10-25T15:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seiten verknüpfungen eingeführt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Schiedsstelle|Lokale Schiedsstelle]]&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Mediation|Lokale Mediation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Verwaltung|Verwaltung und foodsaverorganisation]]&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeitsarbeit]]&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Abstimmungen|Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Moderation|Moderation]]&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Wahlen|Wahlen]]&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Vorstand|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine]]&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Vorstand&amp;diff=13164</id>
		<title>GOALS:Vorstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Vorstand&amp;diff=13164"/>
		<updated>2026-10-25T15:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}Der Aufgabenbereich Vorstand macht einen bestehenden Vereinsvorstand im Zusammenhang mit der örtlichen foodsharing-Arbeit sichtbar und unterstützt den Austausch zwischen Vereinen. Die Plattformgruppe bildet eine vorhandene Rolle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Der lokale Vorstand wird in der Bezirksübersicht sichtbar und wird der überregionale Vorstands-AG zur Vernetzung von Vereinen hinzugefügt. Der Austausch kann sich insbesondere auf Herausforderungen der Vereinsarbeit beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Arbeitsbereich kann helfen, Ansprechpersonen leichter zu finden und Erfahrungen mit anderen Vereinen zu teilen. Er schafft für sich genommen keinen Verein und bestellt keinen Vereinsvorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsrolle und Bezirksarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Rolle in einem örtlichen Verein und die Zuständigkeiten innerhalb des foodsharing-Bezirks müssen für die Beteiligten verständlich auseinandergehalten werden. Welche Aufgaben eine Person für den Verein oder für den Bezirk übernimmt, sollte im jeweiligen Zusammenhang erkennbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Eintragung in eine Plattformgruppe ergibt sich kein allgemeines Weisungsrecht gegenüber allen örtlichen Arbeitsgruppen. Ebenso verleiht eine technische Adminrolle keine zusätzlichen Entscheidungsrechte außerhalb ihres Auftrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Administratoren sind in der Bezirksübersicht sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige soll als Orientierung zu Ansprechpersonen verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe kann die Verbindung zwischen Vereinsarbeit und den jeweils berührten örtlichen Aufgaben unterstützen. Bei gemeinsamen Vorhaben ist zu klären, welche Gruppe beteiligt ist und wer in welcher Rolle handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den überregionalen Austausch bieten sich organisatorische Erfahrungen und praktische Fragen an. Vertrauliche personenbezogene Vereinsangelegenheiten gehören nicht automatisch in einen allgemeinen Austauschbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche örtliche Ausgestaltung ==&lt;br /&gt;
Ein Bezirk mit einem örtlichen Verein kann transparent festhalten, welche Ansprechpersonen zu Vereinsfragen gehören, wie der Kontakt hergestellt wird und wie sich Vereinsaufgaben mit anderen Arbeitsbereichen überschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer personellen Änderung sollte die technische Darstellung über den vorgesehenen Weg aktualisiert werden. Die Änderung der Plattformanzeige und die Änderung einer tatsächlichen Vereinsfunktion sind unterschiedliche Vorgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen der Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Diese Seite erläutert den in GOALS dargestellten Arbeitsbereich. Sie trifft keine zusätzlichen Festlegungen zu Vereinsämtern, Vertretungsmacht oder vereinsinternen Entscheidungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Wahlen&amp;diff=13163</id>
		<title>GOALS:Wahlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Wahlen&amp;diff=13163"/>
		<updated>2026-10-25T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG Wahlen unterstützt die Organisation von Wahlen und die verständliche Darstellung des jeweiligen Wahlverfahrens. Die AG soll dabei helfen, die Abstimmungs-AG zu entlasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausarbeitungen zum Durchführen von Wahlen , die von der überregionalen AG Wahlen betreut werden finden sich hier : [[Wahlen:Wahlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die AG Wahlen beschäftigt sich mit Amtsdauer, Voraussetzungen für Kandidat*innen, Kandidierendenaufruf und Wahlaufruf. Die Gruppe kann dazu beitragen, dass diese Informationen rechtzeitig und verständlich zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Aufgabenfeld ist die Bestimmung von Wahlmodalitäten. Daraus folgt keine pauschale Befugnis der AG, geltende Verfahren eigenständig zu verändern. Welche Modalitäten örtlich gestaltet werden dürfen und wer darüber entscheidet, richtet sich nach dem jeweiligen Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die AG stimmt sich mit der für den Wahlgegenstand zuständigen Gruppe und bei technischer Unterstützung mit der Abstimmungs-AG ab. Die überregionale Wahlen-AG dient als Möglichkeit zur Vernetzung der Wahl-Administrator*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlorganisation ist von der inhaltlichen Entscheidung der Wahlberechtigten zu unterscheiden. Wer die Wahl technisch begleitet, erhält dadurch keine zusätzlichen Stimmen oder ein Vorrecht bei der Auswahl von Kandidat*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Arbeitsgruppe ohne zusätzliche technische Berechtigungen kann Teil von GOALS sein. Die Folie „Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt“ nennt die AG Wahlen ausdrücklich als Beispiel. Maßgeblich ist ihre organisatorische Aufgabe; zusätzliche Plattformrechte sind dafür keine notwendige Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Wahlen-AG ist auch für Land- beziehungsweise Oberbezirke nutzbar. Dabei haben sie keinen Einfluss auf darunter liegende Bezirke sondern bewegen sich nur innerhalb der gleichen Ebene. Die Administratorinnen werden in der Bezirksübersicht angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dargestellte Rolle allein belegt kein vollständiges separates Wahlwerkzeug mit allen denkbaren Funktionen. Welche technische Durchführung eingesetzt wird, ist für die konkrete Wahl zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wahlgegenstand, zuständige Stelle und geltendes Verfahren klären.&lt;br /&gt;
# Die im Verfahren vorgesehenen Voraussetzungen und Modalitäten verständlich zusammenstellen.&lt;br /&gt;
# Kandidierendenaufruf und Informationen zur Beteiligung vorbereiten.&lt;br /&gt;
# Den vorgesehenen Wahlaufruf und die technische Durchführung organisieren.&lt;br /&gt;
# Ergebnis und weitere Schritte im zulässigen Umfang dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Darstellung setzt keine eigenen Wahlfristen, Quoren, Amtszeiten oder Kandidaturvoraussetzungen fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Rollen und mögliche eigene Beteiligung ==&lt;br /&gt;
Für lokale Meldebearbeitung, lokale Schiedsstelle und Verwaltung ist eine Wahl der Administrator*innen verpflichtend. Die jeweils aktuellen Verfahren sind für die konkrete Besetzung maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Personen aus dem Wahlteam selbst kandidieren oder in anderer Weise unmittelbar beteiligt sind, sollte die Rollenverteilung frühzeitig anhand des geltenden Verfahrens geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Hilfreich sind klare Verantwortlichkeiten für Informationen, technische Durchführung und Rückfragen. Wiederverwendbare Vorlagen können die Vorbereitung erleichtern, müssen aber für jeden Wahlgegenstand auf die tatsächlich geltenden Voraussetzungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Moderation&amp;diff=13162</id>
		<title>GOALS:Moderation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Moderation&amp;diff=13162"/>
		<updated>2026-10-25T15:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moderations-AG unterstützt eine zugängliche und respektvolle Kommunikation im Forum. Sie übernimmt die ihr zugeordneten Moderationsaufgaben und nutzt dafür die bereitgestellten technischen Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Administratoren können Beiträge Freischalten oder Themen fixieren. Diese Funktionen können helfen, Beiträge in moderierten Foren zugänglich zu machen und wichtige Informationen auffindbar zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Moderationspraxis sollte an den geltenden Grundlagen und dem vereinbarten Auftrag ausgerichtet sein. Unterschiedliche Meinungen und sachliche Kritik sollen Raum erhalten. Die Moderationsrolle begründet keine inhaltliche Deutungshoheit über Themen anderer Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen laut Präsentation ==&lt;br /&gt;
Das Modul ist für Land- beziehungsweise Oberbezirke nutzbar. Agieren aber nur auf der gleichen ebene und haben keine Eingriffsmöglichkeiten für die unterliegenden Bezirke, so wird die Subsidiarität gewahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitergehendes Löschen oder Ausblenden von Forenbeiträgen sowie eine Protokollierung beziehungsweise Begründung von Löschungen kann für den Bezirk freigeschaltet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Die AG kann bei Fragen zu einem Thema auf die fachlich zuständige Gruppe verweisen. Sie soll inhaltliche Diskussionen nicht durch technische Eingriffe entscheiden, die außerhalb ihres Moderationsauftrags liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Konflikte können je nach Anliegen einen anderen Unterstützungsweg benötigen. Eine Moderationsfunktion ersetzt weder Mediation noch die vorgesehene Meldebearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf einer Moderationsaufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Den Beitrag und den Anlass der Bearbeitung im Zusammenhang betrachten.&lt;br /&gt;
# Prüfen, welche geltende Grundlage oder vereinbarte Moderationsaufgabe einschlägig ist.&lt;br /&gt;
# Den im Auftrag vorgesehenen und technisch verfügbaren Schritt durchführen.&lt;br /&gt;
# Die Bearbeitung, soweit erforderlich und vorgesehen, verständlich erläutern.&lt;br /&gt;
# Bei unklarer Zuständigkeit Rücksprache halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Orientierung führt keine zusätzlichen Löschgründe oder Sanktionsmöglichkeiten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transparenz und Schutz vor Druck ==&lt;br /&gt;
Der Umgang mit wiederkehrenden Moderationsfragen sollte für die Beteiligten nachvollziehbar sein. Personen mit Moderationsrechten sollen nicht dazu gedrängt werden, Diskussionen außerhalb vereinbarter Verfahren zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Hinweise zur Moderationspraxis können öffentlich erläutert werden. Personenbezogene Anliegen werden über geeignete geschützte Wege behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk kann klären, welche Foren moderiert werden, wie Rückfragen gestellt werden und wie die AG sich bei Abwesenheiten organisiert. Auch der Zweck des Fixierens von Themen sollte nachvollziehbar sein, damit wichtige Informationen auffindbar bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Abstimmungen&amp;diff=13161</id>
		<title>GOALS:Abstimmungen</title>
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		<updated>2026-10-25T15:31:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG Abstimmungen unterstützt die Vorbereitung und Durchführung von Umfragen und Abstimmungen, die den Bezirk betreffen. Sie hilft, Anliegen verständlich zu formulieren und die technische Durchführung nachvollziehbar zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Eine Kernaufgabe ist das Formulieren und Durchführen bezirksweiter Umfragen und Abstimmungen. Die Gruppe kann die anfragenden Personen dabei unterstützen, Gegenstand und Antwortmöglichkeiten eindeutig darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Durchführung muss klar sein, ob eine Umfrage Meinungen sammeln soll oder ob eine Abstimmung eine Entscheidung im vorgesehenen Verfahren herbeiführt. Die technische Nutzung des Moduls verleiht einem Ergebnis nicht automatisch Verbindlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeit und demokratische Beteiligung ==&lt;br /&gt;
Der Gegenstand und die zuständige Gruppe bestimmen, wer beteiligt werden muss und wie mit dem Ergebnis umzugehen ist. Die AG Abstimmungen organisiert die Durchführung innerhalb dieses Auftrags. Sie erhält dadurch kein eigenes Entscheidungsrecht über den Abstimmungsgegenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent und Abstimmungsverfahren erfüllen unterschiedliche Funktionen. Ob eine förmliche Abstimmung vorgesehen ist, ergibt sich aus dem jeweiligen Verfahren. Das Bereitstellen einer Abstimmung ersetzt keine notwendige vorherige Beratung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Das Modul ist auch für Land- beziehungsweise Oberbezirke nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue beschreibung des Abstimmungsmoduls ist hier zu finden [Abstimmungs-Modul im foodsharing-Wiki](&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.foodsharing.de/Abstimmungs-Modul&amp;lt;/nowiki&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf ==&lt;br /&gt;
1. Auftrag, Gegenstand und Zweck der Anfrage klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zuständigkeit, beteiligte Personengruppe und vorgesehenes Verfahren feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Frage, Antwortmöglichkeiten und ergänzende Informationen verständlich ausarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Den Entwurf mit der beauftragenden Gruppe abstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Abstimmung im vorgesehenen Rahmen technisch durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Ergebnis mit der Fragestellung und seinem Status nachvollziehbar dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schritte sind eine organisatorische Orientierung. Sie führen keine eigenen Fristen, Quoren oder Mehrheitsregeln ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit mit der AG Wahlen ==&lt;br /&gt;
Eine Wahl kann besondere Voraussetzungen und Wahlmodalitäten haben. GOALS sieht eine eigene Wahlen-AG vor, die die Abstimmungs-AG entlasten kann. Die Aufgabenverteilung zwischen beiden Gruppen sollte für den konkreten Vorgang ausdrücklich geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Sinnvoll sind ein Kontaktweg für Anfragen, ein Umgang mit unklaren oder mehrdeutigen Fragen und eine transparente Dokumentation der übernommenen Aufträge. Bei der Formulierung sollten unterschiedliche Positionen fair dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:%C3%96ffentlichkeitsarbeit&amp;diff=13160</id>
		<title>GOALS:Öffentlichkeitsarbeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:%C3%96ffentlichkeitsarbeit&amp;diff=13160"/>
		<updated>2026-10-25T15:27:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die AG Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Sichtbarkeit des Bezirks und die Kommunikation nach außen. Sie bietet einen klaren Kontakt für entsprechende Anliegen und kann Foodsaver sowie Betriebsverantwortliche bei der örtlichen Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Öffentlichkeitsarbeit ist eine Aufgabe, die in vielen Bezirken bereits von Botschafter*innen übernommen wird. Eine eigene Arbeitsgruppe kann diese Arbeit auf weitere Menschen verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt stehen eine verständliche Darstellung der örtlichen Aktivitäten und die Unterstützung der Beteiligten. Je nach örtlichem Auftrag können beispielsweise Informationen zu Veranstaltungen, Materialien für die Vorstellung des Bezirks oder die Koordination von Anfragen dazugehören. Diese Beispiele sind Gestaltungsmöglichkeiten und keine zusätzlichen Pflichtaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftrag und Außenvertretung ==&lt;br /&gt;
Für die Zusammenarbeit sollte erkennbar sein, für welche Themen die Gruppe spricht und wie gemeinsame Veröffentlichungen abgestimmt werden. Eine persönliche Meinung, eine örtliche Vereinbarung und eine überregional abgestimmte Aussage sollten voneinander unterscheidbar bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Rolle allein verleiht keine unbegrenzte Befugnis, im Namen aller Menschen im Bezirk oder von foodsharing insgesamt zu sprechen. Verbindliche Zusagen setzen den entsprechenden Auftrag voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Administrator*innen sind in der Bezirksübersicht sichtbar. Darüber hinaus betreuen sie die Inhalte sowie die Darstellung der Ortsgruppen beziehungsweise eines Bezirkspins auf der Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sichtbarkeit erleichtert das Finden von Ansprechpersonen. Welche weiteren Kommunikationskanäle die Gruppe betreut, hängt von der örtlichen Vereinbarung und den vorhandenen Zugängen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf für einen Beitrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anlass, Zielgruppe und Zweck des Beitrags klären.&lt;br /&gt;
# Sachinformationen mit den unmittelbar beteiligten Personen oder Gruppen abstimmen.&lt;br /&gt;
# Einen verständlichen Entwurf erstellen und die vorgesehene Freigabe einholen.&lt;br /&gt;
# Über den vereinbarten Kanal veröffentlichen und Rückfragen an die zuständigen Personen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf ist ein Vorschlag. Nicht jeder alltägliche Beitrag benötigt dieselbe Abstimmungstiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Inhalte ==&lt;br /&gt;
Bei Fairteilerthemen arbeitet die AG mit dem Fairteilerteam, bei Kooperationen mit den zuständigen Personen aus der Betriebsarbeit zusammen. Bei grundsätzlichen Fragen zur Darstellung von GOALS können die zuständigen GOALS-Gruppen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bilder und persönliche Geschichten werden die dafür vorgesehenen Absprachen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Hilfreich sind dokumentierte Zuständigkeiten für Kanäle, Vertretungen bei Abwesenheit und ein klarer Weg für Anfragen. Materialien sollten für das Team auffindbar bleiben, damit die Arbeit nicht an einer einzelnen Person hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Verwaltung&amp;diff=13159</id>
		<title>GOALS:Verwaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Verwaltung&amp;diff=13159"/>
		<updated>2026-10-25T15:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Aufgabenbereich Verwaltung beziehungsweise Foodsaverorganisation ist für die Verifizierung von Foodsavern und die Erstellung von Ausweisen vorgesehen. Die Arbeit erfordert eine sorgfältige Einweisung in die vorgesehenen Abläufe und den Umgang mit persönlichen Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe soll klar umrissene Verwaltungsaufgaben übernehmen und damit die organisatorische Arbeit im Bezirk verteilen. Das wären zum Beispiel die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Nachweise und Bearbeitungsschritte erforderlich sind, richtet sich nach den geltenden Verfahren. Diese Beschreibung schafft weder zusätzliche Anforderungen an Foodsaver noch ein eigenes Verfahren für die Verifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Entwicklungsstand ==&lt;br /&gt;
Da der Einarbeitungsprozess überarbeitet wird, ist hier noch offen auf welche technischen Funktionen die Administratoren zugriff haben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung und Berechtigungen ==&lt;br /&gt;
Die Verwaltung gehört zu den Gruppen, deren Administrator\*innen gewählt werden und deren Mitgliedschaften über „AG-Anlegen“ verwaltet wird. Für eine konkrete Einrichtung sind die aktuellen Voraussetzungen der Funktion zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugriffe dienen ausschließlich den zugewiesenen Aufgaben. Wer technisch Daten bearbeiten kann, darf daraus keine weitergehende inhaltliche Zuständigkeit ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Das Begrüßungsteam kann neue Mitglieder über Ansprechpersonen und nächste Schritte informieren. Die Verwaltung bearbeitet die ihr zugeordneten Vorgänge. Botschafter\*innen können die organisatorischen Schnittstellen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Aufgaben sollten klar beschrieben werden, damit neue Mitglieder wissen, an wen sie sich mit einer Frage wenden können. Eine Begrüßung ist nicht automatisch eine Verifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Arbeitsablauf nach Bereitstellung der Funktionen ==&lt;br /&gt;
1. Der Vorgang geht über den vorgesehenen Weg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Eine berechtigte Person prüft die nach dem geltenden Verfahren erforderlichen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Offene Fragen werden über einen geeigneten geschützten Kontaktweg geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Der vorgesehene Bearbeitungsschritt wird durchgeführt und im vorgesehenen System nachvollziehbar festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Orientierung setzt voraus, dass die jeweilige Funktion tatsächlich verfügbar und zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgang mit persönlichen Daten ==&lt;br /&gt;
Ein sensibilisierter Umgang mit persönlichen Daten ist eine wichtige Grundlage. Arbeitsunterlagen und Zugänge sollten auf die tatsächlich erforderliche Bearbeitung begrenzt bleiben. Eine parallele private Datensammlung gehört nicht zum beschriebenen Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Übergabe werden offene Vorgänge und die notwendigen Arbeitsinformationen über die vorgesehenen Zugänge übergeben. Zugangsdaten einzelner Personen werden dadurch nicht zu gemeinsam verwendbaren Teamzugängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Mediation&amp;diff=13158</id>
		<title>GOALS:Lokale Mediation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Mediation&amp;diff=13158"/>
		<updated>2026-10-25T15:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Mediation unterstützt Menschen in einem Konflikt dabei, miteinander ins Gespräch zu kommen und eine tragbare Form der Zusammenarbeit zu finden. Voraussetzung ist das Einverständnis aller beteiligten Personen mit dem Mediationsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt die Förderung der Kommunikation zwischen Konfliktparteien und die Suche nach einem Weg, auf einer gemeinsamen Ebene zusammenzuarbeiten. Die Beteiligten erhalten Unterstützung dabei, ihre Sichtweisen und Bedürfnisse verständlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mediation soll Raum für eine selbst getragene Verständigung bieten. Die Gruppe übernimmt keine Meldebearbeitung und entscheidet nicht darüber, wer recht oder unrecht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiwilligkeit und Rollenklärung ==&lt;br /&gt;
Vor Beginn muss geklärt sein, wer beteiligt ist und ob alle Personen dem Prozess zustimmen. Eine Anfrage einer einzelnen Person begründet noch keine Zustimmung anderer Beteiligter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermittelnde Rolle soll für alle verständlich sein. Eigene Beteiligungen oder andere Funktionen, die diese Rolle beeinflussen könnten, sollten vorab angesprochen werden. Welche Grenzen und Vertraulichkeitsvereinbarungen für ein konkretes Angebot gelten, klären die Beteiligten vor dem Austausch persönlicher Inhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Administratoren werden in der Bezirksübersicht angezeigt und es gibt eine Funktion „Mediation anfragen“ im Profil, die die E-Mail-Adresse der Mediations-AG anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf einer Anfrage ==&lt;br /&gt;
# Eine Person fragt über den vorgesehenen Kontaktweg Unterstützung an.&lt;br /&gt;
# Die Gruppe klärt, ob sie das Anliegen begleiten kann und ob ihre Rolle für den Fall passend ist.&lt;br /&gt;
# Alle Beteiligten werden zum freiwilligen Prozess und zu dessen Rahmen informiert.&lt;br /&gt;
# Bei gemeinsamem Einverständnis wird ein geeigneter Gesprächsrahmen vereinbart.&lt;br /&gt;
# Die Beteiligten besprechen mögliche Verständigungen und halten Vereinbarungen in der von ihnen getragenen Form fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist eine Orientierung zur Organisation eines Angebots, kein verbindliches Mediationsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Schutz persönlicher Informationen ==&lt;br /&gt;
Zur allgemeinen Orientierung kann die Gruppe auf Meldebearbeitung oder Schiedsstelle verweisen, wenn ein Anliegen deren Verfahren betrifft. Eine automatische Weitergabe von Gesprächsinhalten folgt daraus nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich zugänglich sein können Kontaktweg, Zweck und Rahmen des Angebots. Persönliche Gesprächsinhalte gehören in den vereinbarten geschützten Rahmen. Eine Mediationsteilnahme begründet keine allgemeine Veröffentlichungspflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk kann transparent machen, wie Anfragen angenommen werden, welche Erfahrung oder Qualifikation die Begleitenden einbringen und an wen bei fehlender eigener Kapazität verwiesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Meldebearbeitung&amp;diff=13157</id>
		<title>GOALS:Lokale Meldebearbeitung</title>
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		<updated>2026-10-25T15:12:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Artikeltyp eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Meldebearbeitung, kurz LMG, bearbeitet Meldungen im dafür vorgesehenen Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebliche inhaltliche Grundlage ist die Wiki-Seite [[Verhaltensregeln: Lokale Meldungsgruppe]], die von der AG Verhaltensregeln und Meldesystem gepflegt und verwaltet wird. Die vorliegende Seite dient ausschließlich als Ergänzung zur Einordnung in GOALS. Sie steht nicht im Widerspruch zur maßgeblichen Wiki-Seite und stellt keine eigenständige oder parallele inhaltliche Ausarbeitung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe bietet eine zuständige Anlaufstelle für Meldungen und nutzt die dafür bereitgestellte technische Unterstützung. Ziel ist eine nachvollziehbare Bearbeitung im Rahmen des geltenden Meldeverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit kann Verständnis für Abläufe fördern und zur Klärung von Problemen beitragen. Welche Prüfungsschritte, Rückmeldungen oder Konsequenzen vorgesehen sind, ergibt sich aus den jeweils geltenden Regelungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu Schiedsstelle und Mediation ==&lt;br /&gt;
Die lokale Schiedsstelle ist als Revisionsinstanz gedacht und übernimmt die vorgesehene Bearbeitung bei Beteiligung von Administrator*innen der LMG. Diese Trennung soll verhindern, dass die gewöhnliche Zuständigkeit unkritisch auf Fälle mit eigener Beteiligung übertragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mediation unterstützt eine freiwillige Verständigung zwischen Konfliktparteien. Sie ersetzt das Meldeverfahren nicht und beurteilt nicht, wer recht oder unrecht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Adminstratoren haben Zugriff auf eine Meldungsübersicht zum Stammbezirk und erhalten bei neuen Meldungen eine Glockenbenachrichtigungen. Auf eigene Meldungen besteht kein Zugriff. Das Absetzen einer Meldung ist dort an das Vorhandensein einer Meldebearbeitungsgruppe und die aktivierte Option geknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe wird als für Botschafter*innen nicht einsehbar beschrieben. Der Schutz des Arbeitsbereichs ist von der allgemeinen Sichtbarkeit der Ansprechpersonen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erweiterte Meldungsliste, die Bearbeitung von Meldungen im System und das Eintragen von Konsequenzen technische Möglichkeiten für die AG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Meldebearbeitung, Schiedsstelle und Mediation übernehmen unterschiedliche Aufgaben.&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung und Vertraulichkeit ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt eine Wahl der Administrator*innen und eine besondere Verwaltung der Mitgliedschaften über „AG-Anlegen“. Für die tatsächliche Besetzung gelten die aktuellen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallbezogene Angaben gehören in den geschützten Arbeitsbereich. Technische Zugänge dürfen nicht zur informellen Weitergabe von Meldungsinhalten genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orientierung für die Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
Als organisatorische Orientierung kann die Gruppe zunächst Zuständigkeit und mögliche eigene Beteiligung klären, anschließend nach dem geltenden Verfahren arbeiten und den Bearbeitungsstand im vorgesehenen Bereich nachvollziehbar halten. Bei fehlender Zuständigkeit wird der vorgesehene andere Weg genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweisung und fachlicher Austausch mit der zuständigen überregionalen Gruppe unterstützen die Arbeit. Ein lokaler Ablauf sollte auf das geltende Meldeverfahren verweisen, statt daneben ein eigenes Verfahren zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Schiedsstelle&amp;diff=13156</id>
		<title>GOALS:Lokale Schiedsstelle</title>
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		<updated>2026-10-25T15:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Schiedsstelle, kurz LS, übernimmt Revisionsfunktion bei Meldungen. Außerdem ist sie für die vorgesehene Bearbeitung von Meldungen mit Beteiligung von Administrator*innen der lokalen Meldebearbeitung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebliche inhaltliche Grundlage ist die [[Verhaltensregeln:Lokale Schiedsstelle|Wiki-Seite „Lokale Schiedsstelle“]], die von der AG Verhaltensregeln und Meldesystem gepflegt und verwaltet wird. Die vorliegende Seite dient ausschließlich als Ergänzung zur Einordnung in GOALS. Sie steht nicht im Widerspruch zur maßgeblichen Wiki-Seite und stellt keine eigenständige oder parallele inhaltliche Ausarbeitung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Schiedsstelle soll eine getrennte Zuständigkeit für die ihr zugewiesenen Fälle ermöglichen. Welche Anliegen sie tatsächlich prüfen darf und auf welchem Weg sie angerufen wird, richtet sich nach dem geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständigkeitsgrenzen ==&lt;br /&gt;
Eine Revisionsfunktion begründet keine allgemeine Aufsicht über alle Arbeitsgruppen oder Entscheidungen des Bezirks. Die Schiedsstelle bearbeitet die ihr nach den geltenden Grundlagen zugewiesenen Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Meldungen mit Beteiligung von LMG-Administrator*innen ist die ausdrücklich vorgesehene andere Zuständigkeit zu beachten. Auch innerhalb der Schiedsstelle muss mögliche eigene Beteiligung anhand des geltenden Verfahrens geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen laut Präsentation ==&lt;br /&gt;
Die Folien zeigen die Anzeige der Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht sowie eine Meldungsübersicht beziehungsweise Bearbeitungsansicht für Fälle mit Beteiligung von Administrator&#039;&#039;innen der lokalen Meldebearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung und Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Für die Administrator*innen ist eine Wahl verpflichtend und die Verwaltung der Mitgliedschaften über „AG-Anlegen“. Eine fachliche Schulung durch eine überregionale AG ist ebenfalls vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit der LMG braucht klare Zuständigkeiten und einen geschützten Informationsweg. Eine Weitergabe von Falldaten erfolgt nur im vorgesehenen Umfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche organisatorische Orientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klären, ob das Anliegen in die Zuständigkeit der Schiedsstelle fällt.&lt;br /&gt;
# Prüfen, ob eine eigene Beteiligung nach dem geltenden Verfahren zu berücksichtigen ist.&lt;br /&gt;
# Die vorgesehenen Unterlagen und Stellungnahmen über die zulässigen Wege einbeziehen.&lt;br /&gt;
# Das Anliegen nach dem geltenden Verfahren bearbeiten und das Ergebnis nachvollziehbar festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung erläutert die Organisation der Arbeit. Sie legt keine zusätzlichen Fristen, Rechtsmittel oder Entscheidungsmaßstäbe fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Mediation ==&lt;br /&gt;
Die Mediation setzt auf eine freiwillige Verständigung und trifft keine Bewertung über recht oder unrecht. Die Schiedsstelle nimmt dagegen eine bestimmte Funktion innerhalb des Meldeverfahrens wahr. Welcher Weg für ein Anliegen passt, hängt von dessen Gegenstand und den geltenden Zuständigkeiten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Sie wird aber stark empfohlen, vor allem wenn es schon eine Lokale Meldegruppe gibt.  Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13155</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13155"/>
		<updated>2026-10-25T15:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Link eingefügt lokale meldebearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Lokale Meldebearbeitung|Lokale Meldebearbeitung]]&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Meldebearbeitung,_Schiedsstelle_und_Mediation_%C3%BCbernehmen_unterschiedliche_Aufgaben..svg&amp;diff=13154</id>
		<title>Datei:GOALS:Meldebearbeitung, Schiedsstelle und Mediation übernehmen unterschiedliche Aufgaben..svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Meldebearbeitung,_Schiedsstelle_und_Mediation_%C3%BCbernehmen_unterschiedliche_Aufgaben..svg&amp;diff=13154"/>
		<updated>2026-10-25T15:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: DrawioEditor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Meldebearbeitung&amp;diff=13153</id>
		<title>GOALS:Lokale Meldebearbeitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Lokale_Meldebearbeitung&amp;diff=13153"/>
		<updated>2026-10-25T15:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die lokale Meldebearbeitung, kurz LMG, bearbeitet Meldungen im dafür vorgesehenen Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebliche inhaltliche Grundlage ist die Wiki-Seite [[Verhaltensregeln: Lokale Meldungsgruppe]], die von der AG Verhaltensregeln und Meldesystem gepflegt und verwaltet wird. Die vorliegende Seite dient ausschließlich als Ergänzung zur Einordnung in GOALS. Sie steht nicht im Widerspruch zur maßgeblichen Wiki-Seite und stellt keine eigenständige oder parallele inhaltliche Ausarbeitung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe bietet eine zuständige Anlaufstelle für Meldungen und nutzt die dafür bereitgestellte technische Unterstützung. Ziel ist eine nachvollziehbare Bearbeitung im Rahmen des geltenden Meldeverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit kann Verständnis für Abläufe fördern und zur Klärung von Problemen beitragen. Welche Prüfungsschritte, Rückmeldungen oder Konsequenzen vorgesehen sind, ergibt sich aus den jeweils geltenden Regelungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu Schiedsstelle und Mediation ==&lt;br /&gt;
Die lokale Schiedsstelle ist als Revisionsinstanz gedacht und übernimmt die vorgesehene Bearbeitung bei Beteiligung von Administrator*innen der LMG. Diese Trennung soll verhindern, dass die gewöhnliche Zuständigkeit unkritisch auf Fälle mit eigener Beteiligung übertragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mediation unterstützt eine freiwillige Verständigung zwischen Konfliktparteien. Sie ersetzt das Meldeverfahren nicht und beurteilt nicht, wer recht oder unrecht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Adminstratoren haben Zugriff auf eine Meldungsübersicht zum Stammbezirk und erhalten bei neuen Meldungen eine Glockenbenachrichtigungen. Auf eigene Meldungen besteht kein Zugriff. Das Absetzen einer Meldung ist dort an das Vorhandensein einer Meldebearbeitungsgruppe und die aktivierte Option geknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe wird als für Botschafter*innen nicht einsehbar beschrieben. Der Schutz des Arbeitsbereichs ist von der allgemeinen Sichtbarkeit der Ansprechpersonen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erweiterte Meldungsliste, die Bearbeitung von Meldungen im System und das Eintragen von Konsequenzen technische Möglichkeiten für die AG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Meldebearbeitung, Schiedsstelle und Mediation übernehmen unterschiedliche Aufgaben.&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung und Vertraulichkeit ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt eine Wahl der Administrator*innen und eine besondere Verwaltung der Mitgliedschaften über „AG-Anlegen“. Für die tatsächliche Besetzung gelten die aktuellen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallbezogene Angaben gehören in den geschützten Arbeitsbereich. Technische Zugänge dürfen nicht zur informellen Weitergabe von Meldungsinhalten genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orientierung für die Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
Als organisatorische Orientierung kann die Gruppe zunächst Zuständigkeit und mögliche eigene Beteiligung klären, anschließend nach dem geltenden Verfahren arbeiten und den Bearbeitungsstand im vorgesehenen Bereich nachvollziehbar halten. Bei fehlender Zuständigkeit wird der vorgesehene andere Weg genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweisung und fachlicher Austausch mit der zuständigen überregionalen Gruppe unterstützen die Arbeit. Ein lokaler Ablauf sollte auf das geltende Meldeverfahren verweisen, statt daneben ein eigenes Verfahren zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13152</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13152"/>
		<updated>2026-10-25T14:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Betriebskoordionation verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Betriebskoordination|Betriebskoordination]]&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Betriebskoordination&amp;diff=13151</id>
		<title>GOALS:Betriebskoordination</title>
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		<updated>2026-10-25T14:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Betriebskoordination unterstützt die Zusammenarbeit rund um kooperierende und mögliche neue Betriebe. Sie hilft, Anfragen und vorhandene Kapazitäten im Bezirk aufeinander abzustimmen und Betriebsverantwortliche bei übergreifenden Fragen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben gehören die Abstimmung darüber, welche neuen Betriebe angesprochen werden, Rücksprachen auf Bezirkstreffen und die Berücksichtigung der Kettenregeln.Weitere Themen sind die Kommunikation mit Betriebsverantwortlichen und ein umsichtiger Umgang mit Betriebsberechtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit soll für die Beteiligten nachvollziehbar sein, welche Ansprachen bereits laufen, wo Unterstützung gebraucht wird und welche bestehenden Vereinbarungen berücksichtigt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Gerade aufgrund der weitreichenden und tiefgreifenden Berechtigungsmöglichkeiten des Betriebskoordinationsteams ist die Subsidiarität der Betriebsverantwortlichen zu respektieren und zu wahren. Technische Zugriffsrechte berechtigen nicht dazu, deren Zuständigkeiten zu übergehen oder Aufgaben ungefragt zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Betriebskoordinationsteam kann zwischen Betriebsteam und Foodsavern vermitteln und dabei die geltenden Bezirksregeln einbeziehen. Es unterstützt die Beteiligten dabei, Fragen zu klären und gemeinsame Lösungen zu finden, ohne übergriffig zu werden. Dabei bleibt die Eigenverantwortung der Betriebsverantwortlichen gewahrt; notwendige Änderungen werden mit den zuständigen Beteiligten abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der konkrete Auftrag der Betriebskoordination sollte in Abstimmung mit den Bezirksmitgliedern/Foodsavern des Bezirkes und Betriebsverantwortlichen deutlich machen, welche Fragen die Gruppe selbst bearbeitet und wann weitere Beteiligte einzubeziehen sind. Für Änderungen an bestehenden Kooperationen oder deren Betreuung gilt das dafür vorgesehene Abstimmungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation zeigt die Auflistung der Administrator*innen in der Bezirksübersicht, den Zugriff auf Betriebe des Bezirks und die Möglichkeit, Betriebe zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugriff soll die vereinbarten Koordinationsaufgaben ermöglichen. Technische Änderungen an Betriebsdaten müssen sich auf diesen Auftrag beziehen. Für sensible Informationen sind die vorgesehenen Zugänge und ein vertrauensvoller Umgang erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglicher Ablauf bei einer neuen Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Eine mögliche Kooperation wird mit den bereits bekannten Informationen eingebracht.&lt;br /&gt;
# Die Beteiligten prüfen, ob schon Kontakt besteht und welche geltenden Vorgaben zu berücksichtigen sind.&lt;br /&gt;
# Im vorgesehenen örtlichen Verfahren werden Kapazitäten und Zuständigkeiten abgestimmt.&lt;br /&gt;
# Die zuständige Person übernimmt die weitere Ansprache beziehungsweise Bearbeitung.&lt;br /&gt;
# Der Arbeitsstand wird so dokumentiert, dass parallele oder widersprüchliche Ansprachen vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel beschreibt eine mögliche Organisation. Daraus folgt kein zusätzlicher allgemeiner Genehmigungsvorbehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Sinnvoll sind klare Absprachen zu Kontaktwegen, zur Dokumentation laufender Anfragen und zur Unterstützung bei Engpässen. Wenn der Bezirk örtliche Modelle zur Verteilung von Aufgaben oder Berechtigungen nutzt, sollten deren Zweck und Verfahren verständlich zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13150</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-25T14:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &amp;quot;Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt&amp;quot; eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgruppen können auch ohne zusätzliche technische Berechtigungen Teil von GOALS sein, wenn diese für ihre Aufgaben nicht erforderlich sind. Ein Beispiel dafür wäre die AG Wahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Anwendung und örtliche Vielfalt ===&lt;br /&gt;
GOALS ist ein Organisationsansatz unter mehreren. Bezirke und Gruppen entscheiden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten selbst, ob und wie sie ihn nutzen. Arbeitsgruppen entstehen nach dem jeweiligen Bedarf und den Möglichkeiten der Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Grundpfeiler bilden den gemeinsamen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens sind unterschiedliche Lösungswege ausdrücklich vorgesehen. Gemeinsame Vorgaben beschränken sich auf das notwendige Minimum, damit Bezirke und Gruppen ihre Zusammenarbeit entsprechend ihren Bedürfnissen gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einem Bezirk funktioniert, muss ein anderer nicht übernehmen. Örtliche Erfahrungen, Beispiele und Empfehlungen bieten Orientierung. Einzelne örtliche Lösungen dürfen anderen Bezirken oder Gruppen nicht unter Berufung auf GOALS aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13149</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13149"/>
		<updated>2026-10-25T14:34:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Artikeltyp aufgenommen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wiki-Artikel-Typ|Typ=2 (Info-Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13148</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13148"/>
		<updated>2026-10-25T14:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Verlinkung Fairteilerteamseite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Fairteilerteam|Fairteilerteam]]&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Fairteilerteam&amp;diff=13147</id>
		<title>GOALS:Fairteilerteam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Fairteilerteam&amp;diff=13147"/>
		<updated>2026-10-25T14:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Erstellen der Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Fairteilerteam ist eine Anlaufstelle für Fragen zu den Fairteilern im Bezirk. Es unterstützt die Abstimmung zu Standorten und hilft dabei, Erfahrungen und Zuständigkeiten rund um die Fairteiler nachvollziehbar zusammenzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben gehören die Prüfung neuer Fairteilerstandorte, die Funktion als Ansprechpersonen und die Vernetzung mit dem Ordnungsamt. Zur Arbeit gehören damit sowohl die Abstimmung im Bezirk als auch der Austausch mit den jeweils beteiligten Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Betreuung eines Fairteilers kann örtlich unterschiedlich organisiert sein. Ein Team kann beispielsweise mehrere Standorte koordinieren, während einzelne Standortgruppen die laufende Betreuung übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und fachliche Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Das Team stimmt sich mit den Menschen ab, die einen Standort betreiben oder betreuen. Bei Fragen zur Außenkommunikation kann es die Öffentlichkeitsarbeit, bei übergreifenden organisatorischen Fragen die Botschafter*innen einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überregionale Fairteiler-AG kann hier als Unterstützung dienen. Dort können Erfahrungen sowie Fragen zum Umgang mit Behörden und zu Fairteilerstandards ausgetauscht werden. Für konkrete Anforderungen an einen Standort sind die jeweils geltenden fachlichen Grundlagen maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Das Modul ist auch für Oberbezirke und die Landesebene nutzbar.Zur Wahrung der Subsidiarität hat eine Fairteiler-AG auf einer höheren Ebene kein Einwirkungsrecht auf die darunterliegende Ebene. Sie kann nur Einträge betreuen, die auf ihrer eigenen Ebene angelegt sind: Eine Fairteiler-AG auf Oberbezirksebene betreut nur dort angelegte Fairteiler, eine Fairteiler-AG auf Landesebene nur auf Landesebene angelegte Fairteiler usw. Zu den Funktionen gehören die Anzeige der Administrator*innen in der Bezirksübersicht, Benachrichtigungen über neue Fairteiler, deren Freischaltung und das Löschen von Fairteilerbeiträgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Löschmöglichkeit dient der vereinbarten Aufgabe. Sie begründet keine freie Verfügung über Inhalte oder Zuständigkeiten anderer Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Möglicher&#039;&#039; Ablauf bei einem Standortvorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Eine Person bringt einen Standortvorschlag mit den verfügbaren Informationen ein.&lt;br /&gt;
# Das Team klärt mit den Beteiligten, welche Fragen zu Standort, Betreuung und Zuständigkeit noch offen sind.&lt;br /&gt;
# Erforderliche fachliche Rückfragen werden an die zuständigen Ansprechpersonen gerichtet.&lt;br /&gt;
# Nach der vorgesehenen Abstimmung erfolgt die technische Bearbeitung.&lt;br /&gt;
# Ansprechpersonen und relevante Informationen werden für die Beteiligten zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schritte sind eine Orientierung und ersetzen keine geltenden Anforderungen an Fairteiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5 Örtlich zu vereinbaren =&lt;br /&gt;
Der Bezirk kann festlegen, wie Vorschläge eingereicht werden, wer die Kommunikation zu einem Standort übernimmt und wie Betreuungsteams Unterstützung anfragen und wer als Fairteilerverantwortlicher eingetragen wird.. Erfahrungen einzelner Standorte können als Beispiele dokumentiert werden, ohne sie auf alle Fairteiler zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6 Einordnung in GOALS =&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13146</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-25T12:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Link auf Begrüßungsteamseite gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[GOALS:Begrüßungsteam|Begrüßungsteam]]&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fairteilerteam&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Begr%C3%BC%C3%9Fungsteam&amp;diff=13145</id>
		<title>GOALS:Begrüßungsteam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:Begr%C3%BC%C3%9Fungsteam&amp;diff=13145"/>
		<updated>2026-10-25T12:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Begrüßungsteam unterstützt neue Foodsaver dabei, im Bezirk anzukommen. Es vermittelt Orientierung auf der Plattform und macht örtliche Abläufe sowie Ansprechpersonen verständlich. Dadurch können neue Mitglieder leichter selbst aktiv werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Ziel ==&lt;br /&gt;
Zum Aufgabenbereich gehören die Begrüßung neuer Foodsaver, Unterstützung beim Zurechtfinden auf der Plattform und eine Einführung in die Besonderheiten des Bezirks. Das Team kann erklären, wo Informationen zu Treffen, Fairteilern, Arbeitsgruppen und den nächsten Schritten zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei berücksichtigt es unterschiedliche Vorkenntnisse und zeitliche Möglichkeiten. Eine persönliche Kontaktaufnahme soll Unterstützung anbieten und Raum für Fragen lassen. Neue Mitglieder dürfen sich zunächst orientieren, ohne unmittelbar zusätzliche Aufgaben übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit und Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Team arbeitet mit den Botschafter*innen und den jeweils zuständigen Arbeitsgruppen zusammen. Fachfragen leitet es an die passenden Ansprechpersonen weiter. Das Begrüßungsteam kann nach Absprache vorbereitende Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten: Eigene Ideen können eingebracht und ausprobiert werden, um herauszufinden, was ein gutes Ankommen im Bezirk unterstützt. Ihr könnt selbst entscheiden, inwieweit das Begrüßungsteam über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheiden darf und welche Kriterien dabei gelten oder ob es Empfehlungen an die Verantwortlichen ausspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überregionale Begrüßerteam ist eine Idee und als Unterstützung für Schulungen, Konzepte, Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Administrator*innen erhalten eine Glockenbenachrichtigung über Bezirksbeitritte und werden in der Bezirksübersicht angezeigt. Die Benachrichtigung unterstützt die Kontaktaufnahme. Sie verpflichtet neue Mitglieder nicht, ein bestimmtes Angebot anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Möglicher&#039;&#039; Ablauf in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Team nimmt einen Bezirksbeitritt wahr und klärt intern, wer die Begrüßung übernimmt.&lt;br /&gt;
# Die neue Person erhält eine freundliche, verständliche Nachricht mit wenigen zentralen Informationen und einer Rückfragemöglichkeit.&lt;br /&gt;
# Bei Interesse erklärt das Team die nächsten Schritte und vermittelt passende Kontakte.&lt;br /&gt;
# Wiederkehrende Verständnisfragen fließen in die Verbesserung der Einführung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ablauf ist eine Anregung für die örtliche Gestaltung. Ein Bezirk kann beispielsweise persönliche Gespräche, offene Einführungstreffen oder schriftliche Informationen miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Örtlich zu vereinbaren ==&lt;br /&gt;
Hilfreich sind Absprachen darüber, welche Informationen in die erste Nachricht gehören, wie Doppelansprachen vermieden werden und wie bei Abwesenheiten vertreten wird. Persönliche Angaben aus Begrüßungsgesprächen gehören nur in die für die Unterstützung erforderlichen und vorgesehenen Kommunikationswege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in GOALS ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung dieses Aufgabenbereichs ist freiwillig und richtet sich nach dem örtlichen Bedarf. Demokratische Partizipation im Konsent, Subsidiarität, Transparenz und maximaler Gestaltungsraum mit Respekt vor Individualität bilden die gemeinsame Grundlage. Eigenständiges Arbeiten erfolgt innerhalb des vereinbarten Auftrags. Technische Rechte ersetzen keine inhaltliche Zuständigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Die_vier_Grundpfeiler.svg&amp;diff=13144</id>
		<title>Datei:GOALS:Die vier Grundpfeiler.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Die_vier_Grundpfeiler.svg&amp;diff=13144"/>
		<updated>2026-10-25T12:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: DrawioEditor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13143</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13143"/>
		<updated>2026-10-25T12:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: draw.io grundpfeiler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Die vier Grundpfeiler&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Begrüßungsteam&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fairteilerteam&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Aufgabenbereiche_und_%C3%B6rtlicher_Bedarf.svg&amp;diff=13142</id>
		<title>Datei:GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Aufgabenbereiche_und_%C3%B6rtlicher_Bedarf.svg&amp;diff=13142"/>
		<updated>2026-10-25T12:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: DrawioEditor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13141</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13141"/>
		<updated>2026-10-25T12:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Draw.io einfügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;|zentriert]]&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Aufgabenbereiche und örtlicher Bedarf&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Begrüßungsteam&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fairteilerteam&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Austausch_und_weiterentwicklung.svg&amp;diff=13140</id>
		<title>Datei:GOALS:Austausch und weiterentwicklung.svg</title>
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		<updated>2026-10-25T12:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Kristijan lud eine neue Version von Datei:GOALS:Austausch und weiterentwicklung.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:Austausch_und_weiterentwicklung.svg&amp;diff=13139</id>
		<title>Datei:GOALS:Austausch und weiterentwicklung.svg</title>
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		<updated>2026-10-25T12:11:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: DrawioEditor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13138</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13138"/>
		<updated>2026-10-25T12:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: weitere Ausführungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;|zentriert]]&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; |zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Präsentation beschreibt folgende Arbeitsbereiche. Ihre konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem örtlichen Bedarf, dem vereinbarten Auftrag und den jeweils geltenden Verfahren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Begrüßungsteam&lt;br /&gt;
|Neue Foodsaver begrüßen, Orientierung auf der Plattform geben und mit örtlichen Besonderheiten vertraut machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fairteilerteam&lt;br /&gt;
|Als Ansprechpersonen für allgemeine Informationen über Fairteiler dienen, neue Standorte prüfen und Fragen zu Fairteilern bearbeiten. Dafür müssen sie nicht selbst für einzelne Fairteiler verantwortlich sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Betriebskoordination&lt;br /&gt;
|Neue Kooperationen abstimmen, Betriebsverantwortliche unterstützen und die geltenden Vorgaben für Kooperationen berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Meldebearbeitung&lt;br /&gt;
|Meldungen im vorgesehenen Verfahren bearbeiten. Sanktionen als letztes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Schiedsstelle&lt;br /&gt;
|Die vorgesehene Revisionsfunktion wahrnehmen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lokale Mediation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation zwischen Konfliktparteien unterstützen und eine gemeinsame Verständigung ermöglichen. Voraussetzung ist das Einverständnis aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verwaltung und foodsaverorganisation&lt;br /&gt;
|Aufgaben wie die Verifizierung und die Erstellung von Ausweisen übernehmen, soweit die entsprechenden Funktionen verfügbar und zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
|Die Sichtbarkeit des Bezirks unterstützen und als Ansprechpersonen für die Öffentlichkeitsarbeit dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Abstimmungen&lt;br /&gt;
|Bezirksweite Umfragen und Abstimmungen vorbereiten, verständlich formulieren und durchführen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderation&lt;br /&gt;
|Die Kommunikation im Forum begleiten und die dafür bereitgestellten Moderationsfunktionen nutzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wahlen&lt;br /&gt;
|Wahlen organisatorisch begleiten und die vorgesehenen Wahlmodalitäten berücksichtigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstand und Vernetzung örtlicher Vereine&lt;br /&gt;
|Einen bestehenden örtlichen Vereinsvorstand sichtbar machen und den Austausch zwischen Vereinen unterstützen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Vorstands-AG auf der Plattform schafft für sich genommen keinen Vereinsvorstand. Ebenso sind Mediation, Meldebearbeitung und Schiedsstelle unterschiedliche Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle der Botschafter*innen ==&lt;br /&gt;
Botschafter*innen unterstützen die organisatorische Zusammenarbeit und die Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen. Sie können ihre Erfahrung weitergeben, Menschen beim Einstieg in Aufgaben begleiten und Kontakte zu anderen Bezirken oder überregionalen Gruppen vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Aufgaben auf Arbeitsgruppen verteilt werden, verändert sich die Zusammenarbeit: Die Gruppen übernehmen ihre vereinbarten Aufgaben eigenständig, während Botschafter*innen die Abstimmung und das Zusammenspiel unterstützen. Botschafter*innen dürfen auch selbst in GOALS-AGs aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Präsentation beschriebene hierarchiefreie Ausrichtung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Unterschiedliche Aufgaben und technische Berechtigungen begründen keine allgemeine Weisungsbefugnis über andere Arbeitsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Berechtigungen und inhaltliche Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Für bestimmte Aufgaben erhalten AG-Administrator*innen zusätzliche Funktionen auf der Plattform. Dazu können Benachrichtigungen, Bearbeitungsmöglichkeiten oder der Zugriff auf eine aufgabenbezogene Übersicht gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechte dienen der Erfüllung des jeweiligen Auftrags. &#039;&#039;&#039;Die technische Möglichkeit, eine Änderung vorzunehmen, ersetzt keine inhaltliche Zuständigkeit.&#039;&#039;&#039; Auch eine Adminrolle begründet für sich genommen keine zusätzlichen Stimmrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Berechtigungen dürfen nicht genutzt werden, um vereinbarte Entscheidungswege zu umgehen. Das schützt sowohl die beteiligten Gruppen als auch Menschen mit weitreichenden Rechten davor, zu Änderungen außerhalb der zuständigen Verfahren gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufgaben mit Zugang zu persönlichen Daten sind eine passende Einweisung und ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung im Bezirk ==&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die gemeinsame Frage, welche Aufgaben Unterstützung brauchen und welche Menschen sich daran beteiligen möchten. Darauf aufbauend kann der Bezirk passende Arbeitsbereiche auswählen und deren Aufgaben beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein möglicher Ablauf ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bedarf klären:&#039;&#039;&#039; Welche Aufgaben fallen an, und wo fehlen Kapazitäten oder zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten?&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beteiligung ermöglichen:&#039;&#039;&#039; Interessierte und betroffene Personen erhalten Informationen und Gelegenheit zur Mitgestaltung.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Aufgaben vereinbaren:&#039;&#039;&#039; Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Schnittstellen zu anderen Gruppen werden nachvollziehbar beschrieben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vorgesehene Verfahren durchführen:&#039;&#039;&#039; Soweit für eine Funktion Wahlen oder weitere Voraussetzungen gelten, werden diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Technische Einrichtung veranlassen:&#039;&#039;&#039; Die benötigten Gruppen und Funktionen werden über den dafür vorgesehenen Weg eingerichtet.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Zusammenarbeit überprüfen:&#039;&#039;&#039; Die Beteiligten betrachten gemeinsam, ob die Aufgabenverteilung verständlich ist und zum Bedarf passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gemeinsamer Abstimmung im Bezirk können passende Bezirksoptionen ausgewählt und Arbeitsgruppen über „AG-Anlegen“ eingerichtet werden. Über die Bezirksoptionen lässt sich beispielsweise die technische Unterstützung für Meldungen oder Mediationen aktivieren: Auf den Profilen der Stammfoodsaver des Bezirks wird dafür ein entsprechender Knopf bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Administrator*innen gehören unter anderem das Betriebsverantwortlichen-Quiz, der Zugang zum AG-Postfach und die Zustimmung zum vertrauensvollen Umgang mit Daten zu den vorgesehenen Voraussetzungen. Bei lokaler Meldebearbeitung, lokaler Schiedsstelle und Verwaltung sind außerdem eine Wahl und besondere Verfahren zur Verwaltung der Mitgliedschaften zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austausch und Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit GOALS befassen sich zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Arbeitsgruppe&lt;br /&gt;
!Schwerpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur -  GOALS&lt;br /&gt;
|Gestaltung, Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Organisationsansatzes GOALS.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Organisationsstruktur - On the road to GOALS&lt;br /&gt;
|Austausch, Verständnisfragen, gemeinsames Lernen sowie Schulungsmaterialien und Schulungsangebote.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;drawio filename=&amp;quot;GOALS:Austausch und weiterentwicklung&amp;quot; editmode=&amp;quot;inline&amp;quot; alignment=&amp;quot;center&amp;quot; alt=&amp;quot;*Austausch und Konzeptentwicklung haben unterschiedliche Aufgaben und stehen miteinander in Verbindung*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austauschgruppe sammelt Erfahrungen und offene Fragen. Anregungen zur Weiterentwicklung von GOALS gibt sie an die GOALS-AG weiter. Sie entscheidet nicht über die Organisationsweise anderer Gruppen oder Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit am GOALS-Konzept begründet keinen allgemeinen Gestaltungsanspruch für alle Organisationsweisen innerhalb von foodsharing. Die freiwillige Nutzung und der örtliche Gestaltungsraum bleiben grundlegende Bestandteile des Ansatzes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13136</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13136"/>
		<updated>2026-10-23T18:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: bildposition anpassen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;|zentriert]]&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; |zentriert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13135</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-23T18:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
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		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-23T18:34:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13133</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13133"/>
		<updated>2026-10-23T18:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangspunkt und Ziele ==&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13132</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-23T18:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgangspunkt und Ziele ===&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13131</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13131"/>
		<updated>2026-10-23T18:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: optische korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgangspunkt und Ziele ===&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13130</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13130"/>
		<updated>2026-10-23T18:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Artikel basierend auf der GOALS Präsentation&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
Die Grundlage für diesen Artikel ist die [https://docs.google.com/presentation/d/1Ul3hc0pJVxjnGgz3hXD-jAXg1eXRjSRe2wI9ATruu24/edit GOALS-Präsentation „GOAL-System“]. GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgangspunkt und Ziele ===&lt;br /&gt;
Viele Aufgaben eines Bezirks waren technisch eng an die Botschafter&#039;&#039;innenrolle gebunden. Auch wenn andere Menschen bei einzelnen Themen unterstützen wollten, konnten fehlende Berechtigungen ihre Mitarbeit erschweren. Zugleich mussten Botschafter&#039;&#039;innen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ermöglicht eine gezieltere Verteilung dieser Aufgaben. Arbeitsgruppen erhalten einen überschaubaren Aufgabenbereich und die dafür vorgesehenen Funktionen. Dadurch können mehr Menschen Verantwortung übernehmen, ohne sämtliche Aufgaben einer Botschafter*innenrolle übernehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz soll die Zusammenarbeit auf mehrere Schultern verteilen, Ansprechpersonen sichtbar machen und Raum für eigene Ideen schaffen. Menschen können Erfahrungen sammeln und sich bei Interesse für weitere Aufgaben qualifizieren. Die gemeinsame Arbeit und die Wertschätzung ihrer Beiträge sollen ihre Verbundenheit mit foodsharing stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Grundpfeiler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratische Partizipation und Konsent ===&lt;br /&gt;
Menschen sollen die Zusammenarbeit mitgestalten können, von der sie betroffen sind. Dazu brauchen sie verständliche Informationen und eine angemessene Gelegenheit, Vorschläge einzubringen, Fragen zu stellen und Einwände zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsent bedeutet, nach einer Lösung zu suchen, gegen die kein schwerwiegender, begründeter Einwand besteht. Nicht jede Person muss einen Vorschlag für die bestmögliche Lösung halten. Entscheidend ist, ob er mit Blick auf das gemeinsame Ziel tragbar ist. Einwände helfen dabei, Probleme zu erkennen und Vorschläge zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligung soll auch für Personen möglich sein, die nicht regelmäßig an Treffen teilnehmen können. Wesentliche Informationen und Ergebnisse müssen deshalb nachvollziehbar zugänglich sein. Schweigen gilt nicht automatisch als Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundpfeiler beschreibt die angestrebte Zusammenarbeit. Für formale Wahlen und andere ausdrücklich geregelte Entscheidungen gelten die jeweils vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subsidiarität ===&lt;br /&gt;
Aufgaben und Entscheidungen sollen möglichst dort bearbeitet werden, wo die betroffenen Menschen und die notwendige Erfahrung zusammenkommen. Eine Arbeitsgruppe soll ihren vereinbarten Aufgabenbereich eigenständig gestalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Gruppen können den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Überregionale Arbeitsgruppen, sofern vorhanden, dienen ausschließlich diesem Austausch. Sie greifen nicht in örtliche Aufgaben oder Entscheidungen ein und haben keine Weisungsbefugnis gegenüber lokalen Gruppen. Im Sinne der Subsidiarität bleiben Zuständigkeit und Entscheidungsverantwortung bei den jeweiligen örtlichen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Frage mehrere Arbeitsbereiche betrifft, stimmen sich die Beteiligten miteinander ab. Subsidiarität verbindet eigenständiges Handeln mit Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Es soll erkennbar sein, welche Gruppe welche Aufgaben übernimmt, wer ansprechbar ist und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören nachvollziehbare Aufgabenbeschreibungen, zugängliche Arbeitsstände und die Dokumentation wesentlicher Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzeige von AG-Administrator&#039;&#039;innen in der Bezirksübersicht unterstützt diese Orientierung. Hilfreich ist auch, sichtbar zu machen, in welcher Rolle die einzelnen Personen die Admintätigkeit übernommen haben und welche Aufgaben sie übernehmen. Nicht jede Person mit Adminrechten muss sich um alle Aufgaben einer AG kümmern; die Administrator&#039;&#039;innen können diese untereinander aufteilen. Darüber hinaus braucht es eine verständliche Kommunikation über Zuständigkeiten, Vorschläge und vereinbarte Abläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz berücksichtigt den Schutz persönlicher Informationen. Vertrauliche Meldungen und persönliche Konflikte gehören in die dafür vorgesehenen geschützten Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maximale Freiheit und Gestaltungsraum ===&lt;br /&gt;
GOALS soll Menschen und Gruppen möglichst viel Raum geben, ihre Zusammenarbeit passend zu ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und zeitliche Möglichkeiten werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirke können diejenigen Aufgabenbereiche nutzen, für die vor Ort Bedarf und Bereitschaft bestehen. Sie müssen weder alle Module gleichzeitig einführen noch die konkrete Ausgestaltung eines anderen Bezirks übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in einer großen Stadt gut funktioniert, kann für einen kleinen oder neu entstehenden Bezirk unpassend sein. Örtliche Erfahrungen können anderen als Anregung dienen. Daraus entsteht keine allgemeine Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltungsraum besteht im Rahmen der geltenden Grundlagen von foodsharing und der jeweiligen Zuständigkeiten. Bei Auswirkungen auf andere Gruppen ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png|alternativtext=Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge|mini|683x683px|&#039;&#039;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modular ===&lt;br /&gt;
GOALS teilt Aufgabenbereiche in einzelne Arbeitsgruppen auf. Für bestimmte Gruppen sieht die Plattform passende Berechtigungen vor, die deren Administrator*innen die Bearbeitung ihrer Aufgaben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch Arbeitsgruppen ohne technische Berechtigungen geben, wenn diese für die Erfüllung der zugeteilten Aufgabe nicht erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Aufgabe und Berechtigung soll eigenständiges Arbeiten erleichtern. Eine Gruppe braucht dafür einen verständlichen Auftrag und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optional und flexibel ===&lt;br /&gt;
Ein Bezirk kann einzelne Module nach Bedarf nutzen und seine Struktur schrittweise entwickeln. Entscheidend sind die Aufgaben vor Ort und die Menschen, die sie übernehmen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Bezirke ohne Botschafter*innen beschreibt die Präsentation die Möglichkeit, einzelne Arbeitsgruppen zum Aufbau der Zusammenarbeit zu nutzen. Welche Einrichtung und Unterstützung dafür erforderlich ist, richtet sich nach den vorgesehenen Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befähigung und fachliche Unterstützung ===&lt;br /&gt;
Foodsaver sollen sich entsprechend ihren Interessen und Kapazitäten einbringen können. Eine klar umrissene Aufgabe kann den Einstieg erleichtern und ermöglichen, Verantwortung schrittweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Fachgruppen können lokale Gruppen durch Schulungen, Materialien und Erfahrungsaustausch unterstützen. So lässt sich Wissen weitergeben, während die Gruppen ihre Aufgaben vor Ort eigenständig bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png|mini|499x499px|&#039;&#039;Aufgabenbereiche können freiwillig und nach örtlichem Bedarf genutzt werden. Die Übersicht zeigt keine Weisungshierarchie.&#039;&#039; ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png&amp;diff=13129</id>
		<title>Datei:GOALS:GOALS-Aufgabenbereiche.png</title>
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		<updated>2026-10-23T18:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;GOALS-Aufgabenbereiche&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Datei:GOALS:GOALS-Vier-Grundpfeiler.png</title>
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		<updated>2026-10-23T18:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die vier Grundpfeiler wirken gemeinsam und ohne Rangfolge&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-23T09:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Text fett&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden&#039;&#039;&#039;. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-23T09:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: kurzer änderungstes test&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb von foodsharing zu organisieren. Der Ansatz erhebt keinen Anspruch, die Organisationsstruktur von foodsharing insgesamt zu sein oder überall eingeführt werden zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=GOALS:GOALS&amp;diff=13123</id>
		<title>GOALS:GOALS</title>
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		<updated>2026-10-22T10:42:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Initialerstellung der Einstigsseite für GOALS&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== GOALS - &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept und Grundpfeiler der Zusammenarbeit ===&lt;br /&gt;
GOALS steht für &#039;&#039;&#039;Gruppenorientiertes Aufgaben-Lösungs-System&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Organisationsansatz innerhalb von foodsharing, mit dem Bezirke Aufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilen können. Menschen können sich gezielt dort einbringen, wo ihre Interessen, Stärken und zeitlichen Möglichkeiten liegen. Passende technische Berechtigungen unterstützen die eigenständige Arbeit dieser Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage bilden demokratische Partizipation, Subsidiarität, Transparenz sowie maximale Freiheit und Gestaltungsraum unter Achtung der Individualität. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich die organisatorischen und technischen Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GOALS ist freiwillig und kann nach Bedarf genutzt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=Benutzer:Kristijan&amp;diff=12274</id>
		<title>Benutzer:Kristijan</title>
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		<updated>2025-11-28T14:00:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: create user page&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Userpage standard content}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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		<id>https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=User_blog:Kristijan&amp;diff=12273</id>
		<title>User blog:Kristijan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.foodsharing.network/w/index.php?title=User_blog:Kristijan&amp;diff=12273"/>
		<updated>2025-11-28T14:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kristijan: Haupt-Blogseite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristijan</name></author>
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